Unter der Schirmherrschaft von Königin Sylvia von Schweden kamen Teilnehmer/innen aus 50 Nationen zusammen, um sich über Brustkrebs austauschen. Auch KOMEN Deutschland e. V., vertreten durch die Vorstandsvorsitzende Irene Menzel, war dabei.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand der Austausch zu aktuellen Themen der Brustgesundheit. So ging es zum Beispiel über Mammografie-Screenings, neue Brustkrebstherapien, den Umgang mit Brustkrebs und staatliche Unterstützungsmöglichkeiten. Die medizinische Versorgung in Drittweltländern war ein weiterer Punkt auf der Agenda der Konferenzteilnehmer/innen.
Einig waren sich alle darin, dass die Gemeinschaft mobilisiert werden muss, dass soziale und kulturelle Faktoren bei der Vorsorge und bei der Behandlung von Brustkrebs eine entscheidende Rolle spielen.
Neben den Diskussionsforen gab es zahlreiche Workshops, darunter "Sport vermindert den Rückfall", "Brustkrebs und Sexualität", "Brustkrebs und Kinderwunsch" und "Unterstützung durch den Ehemann/Partner".
Für KOMEN Deutschland war Irene Menzel nach Stockholm gereist. Sie sprach über die internationale Vernetzung von "Susan G. Komen for the Cure". Die amerikanische Muttergesellschaft von KOMEN Deutschland setzt sich seit 25 Jahren für die Heilung von Brustkrebs ein. Den Schwerpunkt ihres Vortrags setzte Irene Menzel auf das Fundraising-Konzept, das in Deutschland vor allem durch Benefizveranstaltungen wie "Pink Tie Ball®" und "Race for the Cure®" getragen wird. Eine weitere wichtige Stütze bei der Finanzierung von Aufklärungskampagnen und Förderprojekten, so Irene Menzel, sei das Cause Related Marketing. KOMEN Deutschland hat für diese Marketingstrategie, die den Verkauf von Produkten mit der Unterstützung eines guten Zwecks verbindet, bereits mehrere Unternehmen gewonnen.